Vernetzung im Krankenhaus Kinderklinik vorerst nicht geplant

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von Katja Weber-Diedrich
Helmstedt. „Ich finde es gut, dass hier einmal alle zusammenkommen, die in irgendeiner Weise mit dem Krankenhaus zusammenarbeiten oder zu tun haben“, freute sich Pfarrerin Birgit Rengel am Donnerstag. Landratskandidat Gerhard Radeck hatte die Vertreter sozialer Einrichtungen, der Kirchen und weitere Interessierte zu einem Treffen mit der Leitung der Helios Klinik St. Marienberg eingeladen. Denn wie Rengel findet auch Radeck, dass „es wichtig ist, sich zu vernetzen und gemeinsam einen Blick auf die Stadt Helmstedt zu werfen.“ Schließlich sei die Peripherie immer gefragter als Wohnort, weil es in den großen Städten oft zu teuer ist, ein Grundstück zu kaufen. Eine gute gesundheitliche Ausstattung einer Kleinstadt wie Helmstedt sei dann aber wichtig. Dass die Klinik gut aufgestellt ist, verriet der Klinikgeschäftsführer Matthias Hahn im ersten Teil des Treffens. Allerdings befinde man sich auf der Suche nach Pflegekräften, so Hahn. Nach einer kurzen Pause sprach der neue Chefarzt für Gynäkologie und Geburtenhilfe, Dr. Hans-Jürgen Richter, über die steigenden Geburtenzahlen in der Helmstedter Klinik und weitere „Frauenthemen“, bevor der „Wirbelsäulenexperte“ Dr. Ralf Dörre über seinen Fachbereich informierte und Dr. Sabine Reuter, Chefärztin der Geriatrie, über Demenz und andere Krankheiten einer älter werdenden Bevölkerung redete. Thema war am Rande auch die Idee/Frage, ob in Helmstedt eine Kinderklinik eingerichtet werden könnte. Dies wurde für die nächste Zeit nicht in Aussicht gestellt, da die Nachfrage nicht vorhanden sei. „Aber wie müssen ja auch in die Zukunft denken“, so Radeck.

Landratskandidat Gerhard Radeck (Mitte) hatte Vertreter sozialer Einrichtungen, die mit dem Krankenhaus zu tun haben, eingeladen, um gemeinsam mit Ärzten der Helios Klinik St. Marienberg über deren Leistungen, Herausforderungen und Zukunftspläne zu sprechen.
Foto: Katja Weber-Diedrich

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