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Chancen für eine Batteriefertigung in Helmstedt sondieren

Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) im Kreisverband und der parteilose Landratskandidat Gerhard Radeck wollen sondieren, ob das Gelände des Kraftwerks Buschhaus durch eine Batteriefertigung nachgenutzt werden kann.

Der parteilose, aber von CDU und FDP unterstützte Landratskandidat Gerhard Radeck erklärt: „Das Gelände des Kraftwerks Buschhaus eignet sich ideal für eine industrielle Nachnutzung, gerade mit VW-Bezug. Es ist alles da – freiwerdende Flächen, eine gute Verkehrsanbindung mit einer möglichen direkten Eisenbahn-Verbindung ins VW-Werk, gut ausgebildete Fachleute, genug Energie etc.“

Dr. Alexander Börger, Vorsitzender der CDA im Kreisverband Helmstedt, ergänzt: „VW-Betriebsratschef Osterloh hat jetzt das VW-Werk Salzgitter für eine VW-eigene Batteriefertigung ins Spiel gebracht, aber gleichzeitig eine Förderung durch Bund und Land anvisiert. Eine solche dürfte aber aufgrund des EU-Subventionierungsverbots nur sehr schwer zu realisieren sein. Bei Buschhaus sieht die Situation anders aus – hier würde es sich um eine Maßnahme für einen Strukturwandel in einem ohnehin strukturschwachen Bereich handeln, und dafür stehen sogar besondere EU-Fördertöpfe zur Verfügung.“

Einig sind sich Gerhard Radeck und die CDA im Kreis Helmstedt darin, dass ein stärkeres Engagement der deutschen Automobilindustrie in Bezug auf die Batteriefertigung Sinn mache. In einem E-Fahrzeug sei eben die Batterie das Herzstück des Fahrzeuges und es gelte, die hohe Wertschöpfung mit abzufassen.

Gerhard Radeck kündigt an: „Sobald ich zum Landrat des Landkreises Helmstedt gewählt bin, werde ich Sondierungen zu VW und anderen Stellen in dieser Angelegenheit aufnehmen. Wenn man sieht, wie stark sich VW in den letzten Jahren im Landkreis Gifhorn engagiert hat, muss man klar sagen: Hier hat Helmstedt Nachholbedarf, im Landkreis Helmstedt geht da einfach mehr.“

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